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Öffentliche Fördermittel - 90% aller Vorhaben sind förderfähig


Der Bund, die Länder und die Europäische Union unterstützen den Start in die unternehmerische Selbständigkeit durch Förderprogramme.

Dabei handelt es sich meistens um Darlehen, aber auch um nicht-zurückzahlbare Zuschüsse. Typisch für öffentliche Förderdarlehen sind günstige Zinsen, lange Laufzeiten und häufig eine rückzahlungsfreie Zeit, bis Sie mit der Tilgung beginnen müssen.

Die wichtigsten Förderprogramme für Existenzgründerinnen und -gründer

Weitere Förderprogramme

High-Tech Gründerfonds 
ERP-Startfonds 
EXIST – Existenzgründungen aus der Wissenschaft 
EXIST-Gründerstipendium
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Förderungen von Existenzgründungen aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zur Vorbereitung des Businessplans
EXIST-Forschungstransfer Unterstützung für herausragende forschungsbasierte Gründungsvorhaben
Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) 
Förderung von kooperations- und Netzwerkprojekten
Weitere Förderprogramme technologieorientierter Vorhaben

Beratung lohnt sich

Verschenken Sie kein Geld und lassen Sie sich beraten:

  • BMWi-Finanzierungshotline
    Tel. 03018 615-8000
  • Infocenter der KfW Mittelstandsbank
    Tel. 0180 1 241124
  • Wirtschaftsministerium Ihres Bundeslandes
  • Investitionsbank Ihres Bundeslandes

Online Recherche

Mit der Förderdatenbank des Bundes im Internet gibt die Bundesregierung einen vollständigen und aktuellen Überblick über die Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union. Das Fördergeschehen wird unabhängig von der Förderebene oder dem Fördergeber nach einheitlichen Kriterien und in einer konsistenten Darstellung zusammengefasst.

Antrag bei der Hausbank

Öffentliche Fördermittel des Bundes und der Länder müssen Sie grundsätzlich bei Ihrer Hausbank beantragen. Gehen Sie keine finanziellen Bindungen ein, ohne sich über solche Förderprogramme zu informieren. Fördermittel müssen Sie vor dem Vorhabensbeginn beantragen. Im Nachhinein werden keine Fördermittel bewilligt (Ausnahme: Investitionszulage).

Voraussetzung für eine Förderung

Eine Förderung über öffentliche Finanzierungshilfen - insbesondere bei Existenzgründern - setzt voraus, dass die Antragstellerin bzw. der Antragsteller eine ausreichende fachliche und kaufmännische Qualifikation nachweisen kann. Darüber hinaus wird in der Regel erwartet, dass die Existenzgründung in eine tragfähige "Vollexistenz" als Haupterwerbsgrundlage mündet.

Risikogerechte Zinsen

In den folgenden gewerblichen KfW-Programmen gelten risikogerechte Zinsen:

  • Unternehmerkredit<abbr title="inklusive"></abbr>
  • ERP-Unternehmerkapital - Fremdkapitaltranche des Bausteins "Kapital für Arbeit und Investitionen"
  • ERP-Regionalförderprogramm
  • KfW-Umweltprogramm (inkl. Auslandsvariante)
  • ERP-Umwelt- und Energiesparprogramm
  • Programm zur Förderung erneuerbarer Energien (für gewerbliche Antragsteller)
  • BMU-Programm zur Förderung von Demonstrationsvorhaben (für gewerbliche Antragsteller)


Die Höhe des Zinssatzes ist abhängig von den wirtschaftlichen Verhältnissen des Kreditnehmers (=Bonität; bestimmt sich durch Eigenkapitalquote, Verschuldungsgrad etc.) sowie der Werthaltigkeit der Sicherheiten, die das Unternehmen für den Kredit stellt. Damit gilt: Je geringer das Risiko, desto geringer der Zins. Die Zinsen in der niedrigsten und in der höchsten KfW-Preiskategorie können dabei bis zu 3% auseinander liegen.

Bonität und Sicherheiten eines Unternehmens werden von der Hausbank des Unternehmers ermittelt, die den Förderkredit auf eigenes Risiko gewährt. Auf Grundlage der Bonitätsermittlung und der Sicherheitenbewertung ordnet die Hausbank eine Bonitäts- und eine Besicherungsklasse zu. Durch Kombination der beiden Bewertungsergebnisse ergibt sich die Zuordnung in eine von sieben Preisklassen. Jede Preisklasse deckt dabei eine Bandbreite ab, innerhalb derer der Kundenzins liegen kann. D.h., die KfW gibt maximale Obergrenzen für den Zins einer Preisklasse vor, die Hausbank kann für den Förderkredit diesen Preis oder einen niedrigeren verlangen.

Tipp

Erkundigen Sie sich auch nach Länderprogrammen. Für Forschung, Entwicklung und Innovation, für die Teilnahme an Messen im In- und Ausland, nach Umweltprogrammen oder hinsichtlich steuerlicher Förderung (u.a. investitionszulagen) fragen Sie nach speziellen Programmen des Bundes und der Länder.

Lesen Sie hier mehr zum Thema Förderung - Der Gründungszuschuss